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Mein Verständnis als Berater

 

 

Die Welt, in der wir leben und arbeiten, ist einem immer stärkeren Wandel unterworfen – getrieben durch sich beschleunigende technologische, gesellschaftliche und ökonomische Veränderungen. Verantwortungsvolles Entscheiden und wirkungsvolles Handeln in einer komplexer werdenden Welt erfordert mehr denn je auf allen organisatorischen Ebenen eine bewusste Reflexion relevanter Perspektiven und Interessen.

In meiner Rolle als externer Berater werde ich in diesem Sinne angefragt, Reflexions- und Resonanzräume zu schaffen und zu moderieren: Expertinnen und Experten in ihren jeweiligen Funktionen teilen ihr Fach- und Erfahrungswissen, lernen voneinander, klären gegenseitige Erwartungen und entwickeln den Kurs des weiteren Vorgehens gemeinsam – oder verstehen ihn zumindest. Beides gelingt nur, wenn sie sich auf eine gemeinsame Absicht besinnen, auf ein gemeinsames Vorgehen einstimmen und eine klare Vorstellung entwickeln können, woran sie den Fortschritt ihrer Bemühungen erkennen werden.

Zudem werde ich von Initiatorinnen und Initiatoren notwendiger Veränderungen in Organisationen für die Begleitung und Steuerung von Entwicklungsprozessen angefragt, in denen Betroffene soweit als möglich zur Gestaltung der gemeinsamen Zukunft eingeladen werden.

Das gemeinsame Management von Komplexität birgt auch immer das Risiko, dass Zielkonflikte, wahrgenommene Widersprüchlichkeiten, Unsicherheiten oder veraltete Strukturen und Prozesse den Nährboden für Konflikte bilden.

Bei eskalierten Konflikten leiste ich Klärungshilfe, die häufig zu wichtigen Impulsen für organisationales Lernen führt, denn vermeintlich rein persönliche Konflikte sind öfter als erwartet auch Symptome für Ungereimtheiten oder blinde Flecken in der Organisation.

Ich werde als Pfadfinder im systemischen Gelände meiner Kundinnen und Kunden angefragt, von dem sowohl Orientierung als auch handwerkliches Können erwartet wird.

Um einschätzen zu können, ob ich diese Erwartungen erfüllen kann, mache ich mich kundig. Deshalb beginne ich mit Fragen, die nicht nur mein Verständnis des Anliegens schärfen, sondern häufig auch das der Ratsuchenden.

Fragen sind Einladungen, den Fokus der Aufmerksamkeit auszurichten, ähnlich dem Strahl einer Taschen- oder Kopflampe bei Nacht. Es geht um gemeinsames Schauen und Verstehen: Was ist das Anliegen, die Herausforderung, die Vorstellung einer besseren Zukunft der Klientinnen und Klienten im Kontext ihrer Organisation?

Die Antworten, die wir mit dieser Haltung gemeinsam finden, zeichnen den Weg, wie Menschen und Organisationen wieder handlungsfähig oder noch wirksamer werden – im Einklang mit dem, was ihnen wirklich wichtig ist.